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Gratisphase von Freenet TV endet. Was DVB-T2 Nutzer nun wissen müssen.

Freenet TV bietet seit der Umstellung auf DVB-T2 HD am 29. März derzeit 19 Privatsender in Full HD Qualität an. Mit den ­passenden Geräten, etwa einem von Freenet TV zertifizierten Receiver oder einem Freenet TV Modul, konnten DVB-T2 Nutzer die privaten Sender in den ersten drei Monaten kostenlos empfangen. Zum 01. Juli endet jedoch bei vielen DVB-T2 Nutzern der ersten Stunde die dreimonatige Testphase, sodass sie nun nur noch öffentlich-rechtliche Sender ohne zusätzliche Kosten empfangen können.

Nur mit SAT-TV können Privatsender kostenlos empfangen werden.
Wer weiterhin beliebte Privatsender wie RTL, ProSieben & Co. ohne Extrakosten sehen will, für den gibt es nun nur noch eine Möglichkeit: Fernsehen über Satellit. DVB-S, so der technische Fachausdruck für SAT-TV, ist seit der DVB-T2 Umstellung der einzige Übertragungsweg, auf dem weiterhin die privaten Sender kostenfrei in SD-Qualität zu empfangen sind. Nach der Installation der SAT-Anlage können sich Verbraucher entspannt zurücklehnen und brauchen sich um keine Verträge oder Abonnements kümmern.

Freenet TV: Guthabenkarte kostet 69 Euro pro Jahr und Endgerät.
Wer dagegen die privaten Sender weiterhin „über Antenne“ sehen will, muss dafür in Zukunft Geld bezahlen und eine Art Abo mit dem Anbieter  Freenet TV abschließen. Hierfür stehen dem Verbraucher grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Am schnellsten erhält man die Guthabenkarte für 69 Euro über das Internet. Dort lässt sie sich auch sofort online einlösen. 

Alternativ erhält man die Guthabenkarte auch im stationären Handel, etwa bei Elektronikmärkten und in einigen Fachgeschäften. Aktiviert wird die Guthabenkarte entweder über die Service-Hotline von Freenet TV (0221 46708700, zum Ortstarif) oder indem der Käufer den Guthaben-Code und die Freenet TV ID des Empfangsgeräts online eingibt.


Nach 12 Monaten endet Empfang der privaten Sender automatisch.

Mit einer Guthabenkarte endet der Empfang der privaten Sender in jedem Fall automatisch nach zwölf Monaten, ohne dass es von Seiten des DVB-T2 Nutzers einer zusätzlichen Kündigung bedarf. Wer dann weiterhin RTL, ProSieben und Co. „über Antenne“ sehen will, muss sich eine neue Guthabenkarte für 69 Euro pro Endgerät kaufen und diese erneut aktivieren.

Auch monatlicher Bankeinzug möglich.
Alternativ gibt es auch noch die Möglichkeit eines Bankeinzugs in Höhe von 5,75 Euro pro Monat. In finanzieller Hinsicht bietet diese Option keine Vorteile, da aufs Jahr gesehen ebenfalls 69 Euro pro Endgerät bezahlt werden. Allerdings verlängert sich der Bankeinzug automatisch, sodass diese Option gerade für Kunden, die Freenet TV vielleicht dauerhaft nutzen wollen, vermutlich die praktischste Lösung ist. Zudem beträgt die Kündigungsfrist nur zwei Wochen zum Monatsende, sodass Verbraucher hier relativ flexibel auf Veränderungen auf dem Fernsehmarkt reagieren können.

So funktioniert die Aktivierung von Freenet TV.
Während der Aktivierung sollte das Empfangsgerät angeschaltet bleiben und ein privater Sender wie etwa RTL laufen. Sofern dies nicht möglich ist, empfiehlt es sich, das Gerät nach der Aktivierung anzuschalten und so lange auf ein privates Programm einzustellen, bis das TV-Bild erscheint. In Ausnahmefällen kann es einige Stunden dauern, bis die Aktivierung erfolgt. Bei Problemen können sich Verbraucher an den Kundenservice von Freenet TV wenden, der täglich von 8 bis 22 Uhr zum Ortstarif unter 0221 4670 8700 erreichbar ist.

Achtung: Bei DVB-T2 muss für jedes Endgerät ein Abo abgeschlossen werden.
Verbraucher sollten jedoch unbedingt berücksichtigen, dass anders als bei anderen TV-Infrastrukturen wie etwa Kabel oder Satellit die Zusatzgebühren pro Endgerät anfallen. Wenn man also beispielsweise drei Fernseher hat und auf jedem Fernseher die privaten Sender empfangen möchte, muss man alle drei Geräte freischalten lassen und zahlt entsprechend 207 Euro pro Jahr.

Tipp: Widerrufsrecht gilt die ersten vierzehn Tage nach Vertragsabschluss.
Wer bereits nach kurzer Zeit feststellt, dass der Abschluss des Freenet TV Abos ein Fehler war, kann von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen: Innerhalb von vierzehn Tagen, ab dem Tag des Vertragsabschlusses, reicht eine kurze Erklärung, um den Vertrag auch ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Bei den AGBs von Freenet TV findet Ihr hierfür ein praktisches Musterformular.

Freenet TV kündigen: So einfach geht's.
Aber auch später ist es relativ einfach, ein Freenet TV Abo zu kündigen. Hierfür genügt ein kurzes Kündigungsschreiben an „mobilcom-debitel GmbH, Kundenservice Freenet TV, 99076 Erfurt“ mit folgendem Wortlaut: „Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit kündige ich meinen Freenet TV Mobilcom Debitel-Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu. Mit freundlichen Grüßen...“ Vergesst nicht, Euren Namen und Eure Freenet TV Kundennummer anzugeben und zu unterschreiben. Das Schreiben kann per Post, als Fax (040 / 55 55 41 001) oder als Email-Anhang (an:  impressum@mobilcom-debitel.de) verschickt werden.

SAT als Alternative zu DVB-T2 HD.
Wer sich die 69 Euro pro Jahr und Endgerät für den Empfang der privaten Sender sparen will, kann natürlich auch  zu SAT-TV wechseln. Über den Satellit können beliebte Privatsender wie RTL, ProSieben & Co. auch weiterhin kostenlos in SD empfangen werden. Und während man mit DVB-T2 HD maximal 40 Programme empfangen kann, sind es bei SAT-TV rund 300 deutschsprachige Sender. 

Mit SAT-TV haben Sie die Wahl.
Auch bei SAT-TV kann man die privaten Sender in HD Qualität sehen, mit HD+, das pro Jahr ebenfalls 69 Euro kostet, aber eine größere Programmvielfalt als Freenet TV bietet und für alle Endgeräte gültig ist. Der entscheidende Unterschied zwischen SAT-TV und DVB-T2 HD ist jedoch, dass der Verbraucher mit einer SAT-Anlage die Wahl hat, ob er für bessere Bildqualität zahlen möchte oder ob er sich mit der gewohnten Standard-Auflösung SD zufrieden gibt und nichts bezahlt.

Ende der DVB-T2 Gratisphase als Anfang von SAT-TV?
Ärgern Sie sich also nicht, wenn Sie die Privaten in Zukunft nicht mehr kostenfrei „über Antenne“ empfangen können, sondern betrachten Sie es als günstige Gelegenheit zum Wechsel. Informieren Sie sich über  alternative TV-Empfangswege oder fragen Sie einen  Fachhändler in Ihrer Nähe um Rat.

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