wissenswertes

DVB-T2: Was ist das und warum wird umgestellt?

Am dem 29. März begann deutschlandweit die Umstellung von DVB-T zu DVB-T2 HD. Doch warum wird überhaupt umgestellt? Und: Was genau versteht man unter DVB-T2?

Vor der Umstellung empfingen rund 3,4 Millionen Haushalte ihr Fernsehprogramm über DVB-T. DVB-T steht für "Digital Video Broadcasting Terrestrial". Das digitale Antennenfernsehen wurde im Jahr 2002 in Deutschland eingeführt und löste das analoge Fernsehen über die Hausantenne ab. 15 Jahre später muss das digitale Antennenfernsehen grundlegend modernisiert werden: DVB-T wird vom Nachfolgestandard DVB-T2 HD abgelöst. Hierfür sind hauptsächlich zwei Faktoren verantwortlich:

1.    Übertragungsfrequenzen, die früher für DVB-T genutzt werden konnten, werden nun für den Mobilfunk benötigt. Für das digitale Antennenfernsehen ist also nur noch ein geringerer Frequenzbereich reserviert.
2.    DVB-T arbeitet mit einem Videokodierungsverfahren, das inzwischen veraltet ist. Dadurch war es bislang nicht möglich, das Fernsehprogramm in High Definition (HD) auszustrahlen. Bei DVB-T2 HD kommt ein neuerer Codec zum Einsatz, der die Übertragung in HD möglich macht.

DVB-T war technisch nicht zukunftsfähig
Ohne den Umstieg auf DVB-T2 HD wären Zuschauer auch in Zukunft nicht in der Lage gewesen, ihr Fernsehprogramm in HD zu empfangen. Die maximale Auflösung beim DVB-T Fernsehen liegt bei 720 x 576 Bildpunkten. Die meisten Sender übertragen ihr Programm via DVB-T sogar nur mit einer Auflösung von 480 x 576 Bildpunkten. Damit wollen sie erreichen, dass es bei schnellen Bildbewegungen nicht zu Bildartefakten, also Bildfehlern, kommt. DVB-T Zuschauer werden das Problem der "Klötzchenbildung" kennen, das vor allem bei Filmen mit schnellen Schnitten, Schwenks und Bewegungen auftritt.

Bei DVB-T2 HD werden Zuschauer mit solchen Bildproblemen vermutlich nicht mehr zu kämpfen haben. Der neue Videocodec HEVC (H.265) erlaubt nicht nur eine Übertragung der Sender in Full HD, also mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, sondern auch eine höhere Datenrate, die eine flüssige, fehlerfreie Bildwiedergabe garantieren soll. Da DVB-T Empfänger den neuen Codec nicht unterstützen, müssen sich die Zuschauer neue DVB-T2 HD Empfänger zulegen.

Wer hat den Umstieg auf DVB-T2 HD initiiert?
DVB-T2 HD ist eine Initiative von ARD, den Medienanstalten, der Mediengruppe RTL Deutschland, der ProSiebenSat.1 Media AG sowie vom Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und vom ZDF. Durch die technische Modernisierung und die qualitativen Verbesserungen, so das Ziel der Initiatoren, soll das digitale Antennenfernsehen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und sich als alternative Empfangsart neben SAT, Kabel und IP-TV am Markt behaupten. Hierfür ist eine Umstellung auf eine Ausstrahlung in HD nötig, denn über die anderen Empfangswege lässt sich HD Fernsehen schon seit vielen Jahren empfangen!

Für die privaten Fernsehanstalten gibt es noch einen weiteren Grund, warum sie sich für einen Umstieg auf DVB-T2 HD engagiert haben: Durch den neuen Standard verschaffen sie sich eine neue Einnahmequelle. Anders als bei DVB-T ist der Empfang der privaten Fernsehsender bei DVB-T2 HD nicht mehr kostenlos. Um RTL, ProSieben und Co. weiterhin empfangen zu können, müssen sich Zuschauer die Sender kostenpflichtig freischalten lassen. Die Kosten hierfür liegen bei aktuell 5,75 Euro pro Monat - pro Empfangsgerät wohlgemerkt!
Wer das nicht möchte, empfängt über DVB-T2 HD künftig nur noch das Programm der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender.

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