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SAT-TV muss für Mieter kein Traum bleiben. So stimmt Ihr Vermieter einer SAT-Schüssel zu.

Wenn in Ihrer Mietwohnung kein Breitbandkabel- oder SAT-Anschluss vorhanden ist, sind Sie vermutlich auch von der ­DVB-T2 HD Umstellung betroffen. Vermutlich fragen Sie sich nun, ob Sie in Zukunft für Freenet TV 69 pro Jahr und Endgerät bezahlen müssen, um weiterhin beliebte Privatsender wie RTL, ProSieben & Co. empfangen zu können. Die gute Nachricht ist, dass es auch für Mieter ­Alternativen zu DVB-T2 HD gibt.

SAT-Schüssel am besten mit Zustimmung des Vermieters.
In technischer Hinsicht ist es in den meisten Fällen kein Problem, eine SAT-Schüssel anzubringen. Alles, was hierfür benötig wird, ist ein Platz mit freier Sicht nach Süden, damit das Satellitensignal ungestört empfangen werden kann. Dies kann zum Beispiel auf dem Balkon sein oder an der Hauswand. Doch die Anbringung einer SAT-Schüssel an der Fassade empfinden viele Vermieter als bauliche Veränderung. Es empfiehlt sich daher, vorab das Gespräch mit Ihrem Vermieter zu suchen und sich sein Einverständnis einzuholen. 

Bedenken von Vermietern meist unbegründet.
In den meisten Fällen lassen sich die Bedenken der Vermieter gegenüber einer SAT-Schüssel in einem persönlichen Gespräch relativ schnell ausräumen. Häufig sind Wohnungseigentümer gegen die Anbringung einer SAT-Schüssel, weil durch unsachgemäße Anbringung die Außenfassade — und damit die Wärmedämmung des Hauses — beschädigt werden könnte. Zudem werden SAT-Schüsseln häufig als „unschöner“ Anblick empfunden, manche Vermieter sprechen in diesem Zusammenhang sogar von „Verschüsselung“. Zum Glück lassen sich derartige Bedenken relativ einfach entkräften.

SAT-Schüssel auch ohne Verankerung möglich.
In den meisten Fällen ist eine relativ unauffällige Installation der SAT-Schüssel möglich. Oft kann zum Beispiel auf dem Balkon eine SAT-Schüssel auf einem Stativ aufgestellt werden. Von Außen sieht man diese dann kaum, und auch die Wärmedämmung des Hauses bleibt davon vollkommen unberührt. Aber selbst in Mietwohnungen, wo dies nicht möglich sein sollte, etwa weil auf dem Balkon keine freie Sicht nach Süden vorhanden ist, gibt es Möglichkeiten.

SAT-Flachantennen und zentrale SAT-Anlage.
Eine SAT-Flachantenne etwa, die fachmännisch an der Außenfassade angebracht ist, fällt von Außen kaum auf. Informieren Sie sich bei einem  Fachhändler in Ihrer Nähe über das breite Angebot an unauffälligen SAT-Schüsseln, die kaum noch als störender Anblick empfunden werden.

Und sollte Ihr Vermieter das beliebte Argument „Da könnte ja jeder kommen“ vorbringen, geben Sie ihm Recht und verweisen Sie augenzwinkernd auf die  Möglichkeit einer zentralen optischen SAT-Anlage für alle Mieter — dem besten Mittel gegen „Verschüsselung“ überhaupt.

Anrecht des Mieters auf SAT-Schüssel.
Falls Ihr Vermieter wider Erwarten nicht mit sich reden lässt, sollten Sie sich über die Rechtslage informieren. Wenn Ihnen kein Breitbandkabelanschluss zur Verfügung steht, haben Sie als Mieter grundsätzlich ein Anrecht auf eine SAT-Schüssel. Allerdings nur, sofern nicht bereits eine Gemeinschaftsparabolantenne vorhanden ist — in diesem Fall wäre das Anbringen einer eigenen SAT-Schüssel allerdings auch überflüssig. Zudem muss die Installation von einem Fachbetrieb ausgeführt und der Vermieter von allen Kosten freigestellt werden. Ihr Vermieter kann dann allerdings bestimmen, wo der Parabolspiegel — so der Fachausdruck für eine SAT-Schüssel — am Gebäude befestigt werden soll.

Sonderrechte bei berechtigtem Interesse.
Mieter mit ausländischer Staatsbürgerschaft haben sogar einen Anspruch auf heimatsprachliche  Programmvielfalt mit SAT-TV, wenn ein Breitbandkabelanschluss vorhanden ist. Entscheidend ist, dass die Mieter ausreichend viele Programme aus ihrer Heimat sehen können. Wie viele Heimat-Programme „ausreichend“ sind, ist jedoch umstritten und wird vor Gericht häufig im Einzelfall entschieden. Deutlich mehr als ein Heimatprogramm sollte aber auf alle Fälle empfangbar sein. Dieses Recht steht übrigens auch Mietern zu, die aus beruflichen Gründen ein gesteigertes Interesse an ausländischen Programmen haben.

Doch selbst wenn die Rechtslage relativ eindeutig auf Ihrer Seite ist, sollte der Rechtsweg nur das letzte Mittel der Wahl sein. Denn ein Rechtsstreit kann sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, überflüssige Kosten verursachen und das Klima zwischen Mieter und Vermieter nachhaltig belasten. Besser ist es, Sie zeigen die Vorteile auf, die Ihr Vermieter durch SAT-TV erhält. Anregungen dazu finden Sie hier:  wowi.astra.de

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